Die unterschätzte Kunst des Scheiterns und weitere Mysterien im Leben von Menschen und anderen Kleintieren

fb-kunstdes2Nachwuchs im Anmarsch: Ich bekomme ein neues Buch!

Scheitern ist eine feine Sache. Wenn man dabei nicht versagt, lernt man manchmal auch etwas  dazu – vorausgesetzt, man überlebt das Scheitern … Das ist aber nicht allen meinen Protagonisten gegeben 😉
Trotzdem sind meine Fabeln und Geschichten eher komisch als bierernst. [Übrigens: „bier-ernst“ ist meinen Erfahrungen nach ein Oxymoron, ein unvereinbarer Gegensatz – aber vielleicht liegt das auch an meinen fränkischen Wurzeln, denn nirgendwo sonst auf der Welt ist die Brauereiendichte und der glückselige Bierkonsum höher als in Franken.]

Ich liebe tragische Helden und ich „file-Tiere“ höchstgern die Prinzipien, an denen sie oder andere zugrunde gehen. Gut gemeint ist eben nicht immer gut gekonnt. Und gerade mit süßen, putzigen Tieren kann man Prinzipien super veranschaulichen, ohne dass sich irgendein Mensch auf den Schlips getreten fühlt.

Man darf meine Geschichten aber auch einfach so zur Unterhaltung lesen, denn es geht mir schließlich nicht um ein Moral-Dogma, welches den Fabeln so oft vorgeworfen wird.
Ich will, dass ihr Spaß habt beim Lesen – und danach vielleicht ein bisschen klüger seid und mit dem neuerworbenen Wissen bei der nächsten Party punkten könnt.

Denn nahezu jedem Kapitel ist ein erklärender Absatz nachgestellt, der einzelne Aspekte der die Geschichte noch einmal reflektiv beleuchtet (z.B. die drei ungeeignetsten Kandidaten für ein Dick Pic, warum „Schwein“ kein Schimpfwort ist, wieso so viele tote Hummeln unter Linden liegen, welche Sex-Toys Erdkröten oder Feuerkäfer bevorzugen oder wie lang der Blinddarm eines Nashorns ist).

In diesem Buch mit mehr als 30 Texten sind über 120 Tierarten vertreten (zuzüglich dem Mensch an sich, diverse Aliens und mir – welche man ja allesamt getrost zu den Kleintieren rechnen darf). Noch dazu gibt es in der Print-Version von Die unterschätzte Kunst des Scheiterns und weitere Mysterien im Leben von Menschen und anderen Kleintieren ein total „blasiertes“ Daumenkino.

Scheitern ist zwar heldenhaft – nichtsdesdotrotz wäre es mir persönlich lieber, wenn ihr DIESES BUCH lest 🙂

FKKPeripla2

 

 

Frau Müller macht ein neues Buch

Hach. Endlich. Es wird ein neues Buch von Marion Alexa Müller herauskommen. Es wird einen laaangen  Titel haben und im August erscheinen. Das Debüt unserer Chefin „Evasapfel“ ist ja bekanntlich ausverkauft. Ach ja, und einen Monat später kommt dann die Vision & Wahn Anthologie heraus. U.a. mit Marrys Geschichte „EIN HERZ FÜR TIERE“

www.periplaneta.com

Auf Trolljagd

DSC_0098Bei der ersten „Nacht der Drachenfliege“ im Periplaneta Literaturcafé Berlin, in der es ausschließlich um phantastisch fantastische Texte und Lieder ging, durfte auch ich mein Scherflein dazu beitragen.

DSC_0097Neben den willkommenen Gästen (das Publikum) und den eingeladenen (Kalion-Welt-Erschaffer Aleš Pickar, Moderator und „Steve-Bürk-Double“ Thomas Manegold und Stahlstricklautenzupfzauberer Josias Ender), gab es auch ein drolliges, aufgekratztes Grüppchen, das schon viel zu tief in den Gerstensaft-Aludosen-Humpen geguckt hatte. Die wilde Bande konnte Trollbeauftragter Tom jedoch durch den Hinweis: „Während der künstlerischen Darbietung ist die Theke geschlossen!“, in Angst und Schrecken versetzen. Und sie trollten sich. – So einfach ist das manchmal 😉

DSC_0096Der Minne-Blogger Montbron hat einen geradezu phänomenal kreativen Livebericht über den Abend geschrieben, der fast schon einem schillernden Märchen gleicht.
Doch bunt ist immer schöner als Alltagsgrau – und dementsprechend glich die erste „Nacht der Drachenfliege“ im Zeichen der Libelle (engl. dragonfly; nur für all jene, die es noch nicht wussten) eher einer prickelnden, grasgrünen Maibowle als einem gelbblässlichen Kamillentee.
Ich bin hochgradig erfreut, dass auch andere ihren holden Spaß dabei hatten und dass am 19. August 2017 schon die nächste „Drachenfliege“ in die Nacht schwirren wird.

Livebericht von Montbron

Covergirl

Nein, ich bin auf keinem Cover 🙂  Aber bei Bedarf hole ich die Kamera hervor, um das ein oder andere Objekt ins rechte Licht zu setzen. Über die letzten Jahre sammelten sich da so einige Cover an.
Am Anfang eines Projekts gibt es meistens nur den Buch-Titel, ohne eine konkrete Cover-Idee. Aber es gibt Vorgaben (Corporate Design), das Cover-Motiv muss den Inhalt repräsentieren, darf ihn aber nicht spoilern, und sollte am liebsten noch hintersinnig sein und vor allem zielgruppenkompatibel.
Manchmal braucht man Ewigkeiten, bis man eine Idee hat, manchmal geht es ganz fix. Aber spannend ist es immer 😉

Hier ein kleine Auswahl meines photographischen Cover-Schaffens:

Laemmels SyndromEs ist eine  Ironie, dass man in einem Kreativbetrieb immer wieder sich zwischen kreativ und Betrieb entscheiden muss. Ein ungleiches Duell. Aber zwischen Bürokratien und Verlagsalltag bekommt man dann doch manchmal Gelegenheit, etwas Kreatives zu tun. Ich habe ein  Cover gemacht. Zum Roman „Lämmels Syndrom“, der pünktlich am 18.3. zum Indiebookday erscheinen soll. Ja, 2017. Ja, wenn ich weiter dran rummale und die wichtigen Verlagsdinge vernachlässige, dann schaffen wir das nie…  🙂

Wie unabhängig ist Independent eigentlich?

aids-1886383_1280Es gibt Interviewfragen, deren Beantwortung man quasi aus dem Ärmel schüttelt.  So Standards à la „Wie bist du eigentlich auf die Idee gekommen, einen Verlag zu gründen?“ – oder ganz forsch: „Kann man davon leben?“
Und dann kommt so ein renommiertes, alteingesessenes Fantasy-Portal daher und fragt mich Dinge, über die ich wirklich nachdenken musste: „Wie unabhängig ist Independent eigentlich?“ und: „Man bekommt den Eindruck, ihr seid zu wenig Leute für all diese Projekte! Wie schafft ihr das?“
Wenn solche Fragen die Selbstrefelxion anregen, dann hat der Interviewer irgendetwas richtig gemacht. Ralf Steinberg hat also nicht nur für seine FantasyGuide.de-Leserschaft interessante Antworten herausgekitzelt, sondern auch für mich.
Wer an meinem Erkenntnisgewinn teilhaben möchte, dem sei dieses Interview empfohlen:

http://fantasyguide.de/interview-marion-alexa-mueller.html

Fabeleien in den Dresdner Messehallen

1912060_10202747083471814_2045665422_o

Am 5. und 6. November findet zum fünften Mal die Literaturmesse schriftgut auf dem Messegelände Dresden statt. Mein über alles geliebter Periplaneta Verlag ist nicht nur mit einem Stand vertreten, ich werde dort auch eine „fabelhafte“ Lesung haben:
Am Sonntag (13:00 – 13:30 Uhr) lese ich auf der Bühne 1 ausgewählte Geschichten aus meinem Lesebühnenprogramm “Jedem Tierchen sein Pläsierchen“. Und ja, zum Schluss ist immer einer tot – man weiß nur nicht, wer genau sterben wird und warum. Da werden Schafe zu Bestien und Tintenfische zu Überzeugungstätern. Oder vielleicht auch umgekehrt?!  😉

Von den Organisatoren der Dredner Lesemesse wird ein „einmaliger Mix zwischen Produktschau und interaktiven Erlebnismöglichkeiten rund um das Thema Lesen“ versprochen. Zeitgleich zur schriftgut findet auch die Spielemesse spielraum und die Kunstmesse NEUE ArT statt. Mehr Kultur geht also wirklich nicht.

Du findest mich und den Periplaneta Verlag in der Messehalle 3, Stand D-01. Ich freue mich auf Deinen Besuch!

Messe Öffnungszeiten:
Samstag, 5. November: 10 bis 20 Uhr
Sonntag, 6. November: 10 bis 18 Uhr

MESSE DRESDEN

Messering 6
01067 Dresden

Ab in den Westen!

Marion Alexa Müller -periplaneta

Ich mach mal rüber … und bringe Texte und Fabeleien mit. Am 03.09.16 bin ich um 19.00 Uhr beim „Lachen statt Fernsehen Festival“in Berlin-Charlottenburg zu Gast, zusammen mit Conor Kilkelly (Irish Folk).

„Mit Witz und einer gesunden Portion Sarkasmus berichtet Marion Alexa Müller über das Schicksal von Menschen und anderen Tierchen. Weil sie schon immer fand, dass Tiere die Welt viel besser erklären können, schreibt die Berliner Lesebühnenautorin am allerliebsten Fabeln. In ihren Geschichten wird rebelliert, geliebt, gehasst und manchmal auch gestorben. Das Publikum hat dabei erschreckend viel zu lachen und geht definitiv immer klüger nach Hause.
Conor Kilkelly ist ein junger Singer/Songwriter aus Irland, der ganz wunderbar Gitarre spielt und die musikalische Hälfte des Abends bestreitet.“

Unter dem Motto „Die Besten mal im Westen“ findet vom 28.08. bis zum 08.09.16  das geradezu exzessives Lesefestival statt. 10 Tage lang treten jeweils ein Autor und ein Musiker für zwei Stunden vor die jubelnde Menge (u.a. mit Ahne, Robert Rescue, Dirk Bernemann, Karsten Lampe, Bastian Mayerhofer, Johannes Krätschell, Juston Buße, Roman Schamov, u.v.a. …)
Ich fühle mich sehr geschmeichelt, dass ich auch eingeladen wurde und empfehle, bei diesem exquisiten Line-Up einfach vor der Location zu campen, um ja nichts zu verpassen … (das ganze Programm gibt es HIER)

Bei gutem Wetter finden die Shows übrigens draußen statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

insel-projekt.berlin
Mindener Straße 22
10589 Berlin-Charlottenburg

 

Kultur? – Am Arsch!

Die Hintergründe zum VG-Wort-Urteil.

Letzte Woche (21.04.16) ist etwas sehr sehr Schlimmes passiert. Leider ist das, was da vom Bundesgerichtshof entschieden wurde, so komplex und branchenspezifisch, dass der „normale Mensch“ es erst mal gar nicht mitbekommen wird. Das Urteil zur VG Wort wird die Kulturlandschaft in Deutschland nachhaltig verändern. Viele Verlage werden Insolvenz anmelden, Stellen werden gestrichen, die Verlagsprogramme werden zusammengekürzt, Wissenschaftsverlage werden weniger qualitativ arbeiten können und Bücher werden teurer.

Überhaupt scheint im Kultursektor gerade alles zusammenzubrechen. Die Menschen, die Deine kulturelle Vielfalt garantieren, also die es Dir ermöglichen, coole Songs, inspirierende Texte, spannende Romane, schöne Bildbände zu finden, die sind gerade echt am Arsch, weil sie im dreistelligen Millionenbereich Gelder zurückzahlen müssen. Und da geht es nicht um Boni von Vorständen, sondern um Gelder, die zur Reinvestition in Kulturgüter genutzt wurden. Wenn Verleger böse Kapitalisten wären, wären sie nicht Verleger, sondern Banker oder Industrielle. In unserer Branche dominiert doch noch tatsächlich das Herzblut … (Schon allein wegen der geringen Gewinnspannen. Ein Buch bringt, nach Abzug der Vertriebskosten von 55% des Ladenpreises manchmal gerade so seine Herstellungskosten wieder rein.) Sehr traurig finde ich in den Diskussionen darüber den Trend, dass Menschen diesen Idealismus mit Dummheit und wirtschaftlichem Unvermögen gleichsetzen.

Derzeit wird das VG Wort-Urteil in vielen Medien diskutiert, viele finden es fair, andere finden es katastrophal und noch mehr haben zwar eine Meinung, wissen aber gar nicht, um was es da eigentlich geht. Wir möchten Dir deshalb ein paar grundlegende Dinge erklären und wir versuchen, es so einfach wie möglich zu halten. So wie bei der Sendung mit der Maus – nur eben für Dich:

Wir fangen mit unserer Erklärung bei einem sehr einfachen Ablauf an: Wenn Du ein Buch oder eine CD kaufst, dann bekommt sowohl der Verlag einen Anteil am Verkaufserlös als auch der Urheber (Autor / Musiker / Fotograf). Ein verkauftes Produkt bringt soundsoviel für den, der es sich ausgedacht hat und soundsoviel für den, der es hergestellt/gestaltet/ finanziert hat. Das ist ein einfacher Vorgang und jetzt nichts sonderlich neues …

Verwertungsgesellschaften (VGs) sind Vereine, die sich um Zweitnutzungsrechte kümmern – also wenn ein künstlerischer Inhalt nicht direkt entgeltet wird, wenn kein Verkauf stattfindet. Das wäre ja auch zu blöd, wenn Du für jedes Lied, das Du im Radio hörst, für jede Kopie, die Du in der Bibliothek ziehst, für jedes Buch, das Du ausleihst oder für jeden Text, den Du im Fernsehen präsentiert bekommst, jemanden etwas überweisen müsstest. Die VGs bündeln diese Nutzung und nehmen uns allen also sehr viel Papierkram ab. Zu den VGs gehören die Gema, die VG Bildkunst und die VG Wort (auf letztere und hier speziell auf die Belletristik werden wir dann das Hauptaugenmerk lenken, sonst wird es zu verwirrend.)

Die VGs haben bisher “breit” eingenommen, d.h. sie haben viele kleine Beträge bei vielen Zweitnutzern eingesammelt: bei den Bibliotheken, den Herstellern von Kopierern, Radio- und Fernsehsendern, Speichermedienherstellern, ect.pp. Und sie haben dann ihre Einnahmen auch “breit” verteilt: viele kleine Beträge an viele Urheber  – UND an die Verlage, die aus der Idee der Urheber ein fertiges Produkt gemacht und die Herstellung finanziert haben und die die Werke den Zweitnutzern auch zur Verfügung stellen, jedenfalls machen wir das so. Denn ein Demo-Tape ist noch lange kein Release und ein Manuskript ist auch nur eine Blättersammlung, aber bei weitem noch kein richtiges Buch.

Diese Ausschüttung an Verlage UND Urheber war seit der Gründung der VG Wort im Jahre 1958 so vorgesehen. Damals haben sich Verleger und Autoren zusammengeschlossen und gemeinsam die Satzung ausgearbeitet: 70% der Einnahmen für den Autor, 30% für den Verlag.
Allerdings haben die Gründungsväter der VG Wort einen schwerwiegenden juristischen Fehler gemacht. Denn sie haben einen Absatz nicht so formuliert, wie sie das eigentlich im Sinn hatten. Praktisch haben sie zwar die Verteilung der Gelder über 50 Jahre genau so wie angedacht umgesetzt, aber in der Satzung steht nun mal, dass „die Urheber“ auszahlungsberechtigt sind. Von Verlagen steht da nichts. Niente.

Deshalb hat jetzt ein Autor gegen die VG Wort geklagt, weil die Ausschüttung laut den Satzungen “den Urhebern” zusteht, also nicht nur zu 70% sondern zu 100%. Und nun hat er in der letzten Instanz Recht bekommen.
Die Verlage müssen nun ihren VG Wort Anteil der letzten Jahre zurückzahlen – und für KEINEN Verlag, ob groß oder klein, sind das in der Summe Peanuts! Es geht um signifikante Beträge in einer Zeit, in der haptische Produkte kaum noch gekauft werden und die Zweitnutzungsrechte immer stärker an Bedeutung gewinnen. Einige Verlage werden diesen Schlag nicht überleben. Andere werden sich nur noch auf Werke konzentrieren, die verlässlich  kommerziell verwertbar sind. Der Variantenreichtum an Kulturgütern wird so oder so abnehmen, da man nun NOCH wirtschaftlicher arbeiten muss. Nahezu jeder Verlag hat diese VG-Wort-Gelder in die Produktion neuer Werke gesteckt, jetzt müssen alle die Rolle rückwärts machen und Gelder aus den Produktionen wieder abziehen. Oder, wenn sie ehrlich sind, vielleicht sogar Geld zurückzahlen, was sie gar nicht haben. Dementsprechend sind nicht nur die Verlage die Leidtragenden, sondern auch die Autoren.
Die meisten professionellen Autoren stehen diesem Urteil sehr skeptisch gegenüber, da es die freundschaftliche Allianz von Urheber und Verlag in eine wirtschaftliche Zwangsjacke packt. Noch schlimmer ist, dass es so rüberkommt, als wären Autoren und Verlage unerbittliche Konkurrenten, die gegen- und nicht miteinander arbeiten.

Können sich nun die Autoren wenigstens freuen, weil sie demnächst mehr Geld von der VG Wort bekommen? Leider auch das nicht, denn es gab bereits in Belgien einen ähnlichen Fall: Hewlett-Packard hatte gegen die dortigen VGs geklagt. Weil die Industrie nämlich den Verlagsanteil einsparen wollte. Die Industrie arbeitet schließlich immer sehr wirtschaftlich und spart, wo sie kann. Der Klage wurde stattgegeben und nun wird der Verlagsanteil nicht mehr eingezahlt. Es wird also weniger Geld zum Verteilen geben und der Gewinner ist mal wieder die Großindustrie.

Periplaneta wird die Rückzahlung nicht den Boden unter den Füßen wegreißen. Aber wir würden lügen, wenn es uns nicht tief erschüttert.
Die Politik schmückt sich zwar gerne mit den bunten Federn der Kultur, aber sie macht es uns Verlagen immer schwerer. Wenn Rewe und Edeka trotz Veto des Kartellamts fusionieren wollen, dann schreitet der Wirtschaftsminister ein. Für uns gibt es gerade keinen aktiven Fürsprecher. Verlage und das Kulturgut an sich sind wirtschaftlich einfach zu unbedeutend. Das ist wirklich traurig, weil ein ganzes Ökosystem an Ideen gerade abstirbt. Die ganze Gesellschaft wird am Ende der große Verlierer sein. Und nein, die Selfpublisher werden uns aus diesem kulturellen Debakel nicht retten.

(Beitrag vom 29.04.16 für Periplaneta.com)