Sadismus in der Buchbranche

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In Deutschland gibt es weit über 3.000 Buchverlage in jeder Form Größe: An dem einen Ende der Skala erwirtschaften Konzernverlage jährlich dreistellige Millionenumsätze, an dem anderen Ende freut sich ein Hobby-Verlag, der seit Jahren nur zwei Bücher im Sortiment hat, über jeden einzelnen Verkauf.

Zwischen den Konzernverlagen mit riesiggroßem Marketing-Budget und den winzigkleinen Hobbyisten gibt es eine Grauzone, in der sich die professionellen Indie-Verlage befinden: nicht so groß und marktmächtig, dass sie JEDER kennt, aber eben doch überaus professionell und markttauglich. Der Periplaneta Verlag ist einer davon.

Dabei kann auch ein Buchhändler nicht immer sofort zwischen einem Indie- und einem Hobby-Verlag unterscheiden – wer will sich schon gerne die zehnbändigen Memoiren von Tante Gertrud zeigen lassen … Dementsprechend haben es die Indies manchmal schwer, einen Präsentationstermin für ihr Sortiment zu bekommen.
Weil ich das weiß und schon seit 2007 mit den Periplaneta-Büchern unterwegs bin, gehe ich NUR zu Buchhandlungen, die nach dem Zusenden unserer Verlags-Vorschauen Interesse an einem Termin bekunden.
Ich informiere mich über ihre Schwerpunkten und packe lediglich das ein, was zu ihnen passen könnte. (Lyrik z.B. gehört nie dazu, weil sie – egal, wie toll sie ist – in Buchhandlungen geradezu unverkäuflich ist.)
Zu 99 Prozent habe ich dann ein tolles Meeting mit Menschen, die ebenfalls Bücher lieben und sie verkaufen wollen. ABER … In der Branche tummeln sich auch finstere Gestalten …

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Ich habe also nach ordnungsgemäßem Datenaustausch einen telefonisch bestätigten Termin mit Herrn X in der Berliner Literaten-Buchhandlung [Name geändert], um erstmals ein paar – vielleicht – passende Titel aus unserem Verlags-Sortiment vorzustellen.
Es ist Montag, 16.00 Uhr (eigentlich ein ungewöhnlicher Termin, denn bei den meisten Buchhandlungen ist da gerade Stoßzeit) und für meine Anreise habe ich eine Stunde gebraucht.

In der geräumigen Buchhandlung ist kein einziger Kunde und ich melde mich pünktlich, im ordentlichen Zwirn und dem Vertreterköfferchen in der Hand am Tresen.
 Dahinter umklammert eine magere Mittvierzigerin, die in einer cremefarbenen Tunika ihre Schultern verloren hat, einen weißen Becher mit angetrockneten Kaffeeflecken. Das Leben hat es nicht geschafft, ihr eine einzige Lachfalte ins Gesicht zu zaubern. Sie starrt mir gelangweilt entgegen.
Ich strahle sie an: „Einen wunderschönen guten Tag! Ich habe einen Gesprächstermin mit Herrn X. Wohin soll ich mich denn bitte wenden?“
Die Buchhändlerin hebt die Schultern und die Augenbrauen: „Ach ja?!! Sie wollen Ihr Sortiment vorstellen, NICHT WAHR?! Also MONTAGS ist Herr X nie da. Sonst ist er ja immer da. Aber montags … das tut mir jetzt aber WIRKLICH für Sie leid.“
Ich ärgere mich kurz und übergehe nett lächelnd ihren schnippischen Tonfall: „Dann zeige ich eben IHNEN die Bücher und lasse das Infomaterial für Herrn X da.“
Buchhändlerin, stoisch: „Ich bin nicht zuständig.“

Periplaneta BerlinIch lasse mich nicht beirren: „Das macht ja nichts. Wenn ich schon mal mit Termin hier bin …, Sie können Ihre Eindrücke dann ja weitergeben – und da können wir die Zeit, bis Ihr nächster Kunde denn kommt, doch gut nutzen.“ Ich blinzle ihr schelmisch zu und die Buchhändlerin lächelt verkniffen. Ich lege meine Bücher auf den Tresen und schiebe sie ihr unter die Nase. Die Kaffeetasse stellt sie nicht ab, aber immerhin lässt sie mit der anderen Hand desinteressiert die Seiten durch die Finger gleiten.

Ich hab schon zu oft Bücher präsentiert, um es persönlich zu nehmen – und außerdem weiß ich, dass alle meine mitgebrachten Schätze ein echtes Verkaufspotential haben. Ich schalte um in den HSE24-Präsentations-Modus: „Wir haben hier diesen phänomenalen Berlin-Roman […] hat überschwängliche Rezensionen im Tagesspiegel, Berliner Woche, TAZ, […], das können Sie getrost [dem und dem] empfehlen.“
Die Buchhändlerin bliebt stoisch: „Berlin-Sachen verkaufen sich hier gar nicht.“
Ich werfe einen Blick auf das breite Regal, über dem ein großes BERLIN-Schild prangt.

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Na gut. Ich mache weiter: „Dann habe ich Ihnen diesen Roman mitgebracht, der [hier- und dafür] nominiert wurde und empfohlen wird von [… ich lege dicke Literatur-Eier auf den Tisch].“
Buchhändlerin, stoisch: „Das klingt ja sehr anspruchsvoll. Also für SO WAS unsere Käuferschicht zu begeistern …, das wird hier nicht funktionieren.“
Ich gebe nicht auf: „Was ist mit leichter, humorvoller Literatur?“
Buchhändlerin, stoisch: „Wir haben hier keinen Humor.“
Das glaube ich ihr aus Wort. „Gut, dann vielleicht etwas Morbides: Ich habe hier einen Krimi, geschrieben von […], der verkauft sich allein durch den Titel wie geschnitten Brot. So zum Beispiel in den Buchhandlungen XXX. Zudem hatten SIE hier letztes Jahr im Rahmen des Lese-Festivals XYZ auch eine Veranstaltung mit dem Autor. Auf Facebook haben Sie gepostet, dass sie ein voller Erfolg war.“
Buchhändlerin, stoisch: „Krimis sind bei uns quasi unverkäuflich.“

Ich bin kurz davor zu resignieren. „Sie haben wirklich ein sehr spezielles Publikum.“ Ich blicke auf die Genres, die ich dabei habe. Da fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Sie haben mich hier einbestellt, um mich ganz bewusst abtropfen zu lassen an ihrer intellektuellen Teflon-Haut. Nichts, was ich dabei habe – mag es noch so gut, publikumskompatibel oder renommiert sein – taugt dieser Buchhandlung. Ich bin ein Opfer sadistischer Triebe, die rein literarisch ausgelebt werden. Doch ich habe noch ein Ass im Ärmel und sage: „Ich weiß, was Sie gut verkaufen!“
Buchhändlerin, stoisch: „Ja?!“
Ich: „Lyrik!“
Die Buchhändlerin ist begeistert, fast hüpft sie ein wenig, weil sie mich anscheinend etwas gelehrt hat: „Stimmt! Aber wie ich sehe, haben Sie ja LEIDER gar nichts davon dabei … Schade. WIRKLICH schade.“
ReimzwangIch verziehe keine Miene und blicke ihr tief in die Augen. „Alles kein Problem. Wir haben auch eine Lyrik-Edition. Und jetzt, da ich weiß, dass Sie das überaus seltene Publikum dafür haben, komme ich einfach demnächst wieder vorbei – natürlich außer MONTAGS – und stelle Ihnen ausgiebig unser exquisites Lyrik-Sortiment vor. Bei Herrn X berufe ich mich dann am besten auf Sie und Ihre Empfehlung … NICHT WAHR?!“
Die Buchhändlerin hat ihr Lächeln verloren, ich meines wiedergewonnen. Ich werde sie mit Lyrik quälen.
Sadismus in der Buchbranche? – Yeah! 🙂

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Die unterschätzte Kunst des Scheiterns und weitere Mysterien im Leben von Menschen und anderen Kleintieren

fb-kunstdes2Nachwuchs im Anmarsch: Ich bekomme ein neues Buch!

Scheitern ist eine feine Sache. Wenn man dabei nicht versagt, lernt man manchmal auch etwas  dazu – vorausgesetzt, man überlebt das Scheitern … Das ist aber nicht allen meinen Protagonisten gegeben 😉
Trotzdem sind meine Fabeln und Geschichten eher komisch als bierernst. [Übrigens: „bier-ernst“ ist meinen Erfahrungen nach ein Oxymoron, ein unvereinbarer Gegensatz – aber vielleicht liegt das auch an meinen fränkischen Wurzeln, denn nirgendwo sonst auf der Welt ist die Brauereiendichte und der glückselige Bierkonsum höher als in Franken.]

Ich liebe tragische Helden und ich „file-Tiere“ höchstgern die Prinzipien, an denen sie oder andere zugrunde gehen. Gut gemeint ist eben nicht immer gut gekonnt. Und gerade mit süßen, putzigen Tieren kann man Prinzipien super veranschaulichen, ohne dass sich irgendein Mensch auf den Schlips getreten fühlt.

Man darf meine Geschichten aber auch einfach so zur Unterhaltung lesen, denn es geht mir schließlich nicht um ein Moral-Dogma, welches den Fabeln so oft vorgeworfen wird.
Ich will, dass ihr Spaß habt beim Lesen – und danach vielleicht ein bisschen klüger seid und mit dem neuerworbenen Wissen bei der nächsten Party punkten könnt.

Denn nahezu jedem Kapitel ist ein erklärender Absatz nachgestellt, der einzelne Aspekte der die Geschichte noch einmal reflektiv beleuchtet (z.B. die drei ungeeignetsten Kandidaten für ein Dick Pic, warum „Schwein“ kein Schimpfwort ist, wieso so viele tote Hummeln unter Linden liegen, welche Sex-Toys Erdkröten oder Feuerkäfer bevorzugen oder wie lang der Blinddarm eines Nashorns ist).

In diesem Buch mit mehr als 30 Texten sind über 120 Tierarten vertreten (zuzüglich dem Mensch an sich, diverse Aliens und mir – welche man ja allesamt getrost zu den Kleintieren rechnen darf). Noch dazu gibt es in der Print-Version von Die unterschätzte Kunst des Scheiterns und weitere Mysterien im Leben von Menschen und anderen Kleintieren ein total „blasiertes“ Daumenkino.

Scheitern ist zwar heldenhaft – nichtsdesdotrotz wäre es mir persönlich lieber, wenn ihr DIESES BUCH lest 🙂

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Frau Müller macht ein neues Buch

Hach. Endlich. Es wird ein neues Buch von Marion Alexa Müller herauskommen. Es wird einen laaangen  Titel haben und im August erscheinen. Das Debüt unserer Chefin „Evasapfel“ ist ja bekanntlich ausverkauft. Ach ja, und einen Monat später kommt dann die Vision & Wahn Anthologie heraus. U.a. mit Marrys Geschichte „EIN HERZ FÜR TIERE“

www.periplaneta.com

Auf Trolljagd

DSC_0098Bei der ersten „Nacht der Drachenfliege“ im Periplaneta Literaturcafé Berlin, in der es ausschließlich um phantastisch fantastische Texte und Lieder ging, durfte auch ich mein Scherflein dazu beitragen.

DSC_0097Neben den willkommenen Gästen (das Publikum) und den eingeladenen (Kalion-Welt-Erschaffer Aleš Pickar, Moderator und „Steve-Bürk-Double“ Thomas Manegold und Stahlstricklautenzupfzauberer Josias Ender), gab es auch ein drolliges, aufgekratztes Grüppchen, das schon viel zu tief in den Gerstensaft-Aludosen-Humpen geguckt hatte. Die wilde Bande konnte Trollbeauftragter Tom jedoch durch den Hinweis: „Während der künstlerischen Darbietung ist die Theke geschlossen!“, in Angst und Schrecken versetzen. Und sie trollten sich. – So einfach ist das manchmal 😉

DSC_0096Der Minne-Blogger Montbron hat einen geradezu phänomenal kreativen Livebericht über den Abend geschrieben, der fast schon einem schillernden Märchen gleicht.
Doch bunt ist immer schöner als Alltagsgrau – und dementsprechend glich die erste „Nacht der Drachenfliege“ im Zeichen der Libelle (engl. dragonfly; nur für all jene, die es noch nicht wussten) eher einer prickelnden, grasgrünen Maibowle als einem gelbblässlichen Kamillentee.
Ich bin hochgradig erfreut, dass auch andere ihren holden Spaß dabei hatten und dass am 19. August 2017 schon die nächste „Drachenfliege“ in die Nacht schwirren wird.

Livebericht von Montbron

Covergirl

Nein, ich bin auf keinem Cover 🙂  Aber bei Bedarf hole ich die Kamera hervor, um das ein oder andere Objekt ins rechte Licht zu setzen. Über die letzten Jahre sammelten sich da so einige Cover an.
Am Anfang eines Projekts gibt es meistens nur den Buch-Titel, ohne eine konkrete Cover-Idee. Aber es gibt Vorgaben (Corporate Design), das Cover-Motiv muss den Inhalt repräsentieren, darf ihn aber nicht spoilern, und sollte am liebsten noch hintersinnig sein und vor allem zielgruppenkompatibel.
Manchmal braucht man Ewigkeiten, bis man eine Idee hat, manchmal geht es ganz fix. Aber spannend ist es immer 😉

Hier ein kleine Auswahl meines photographischen Cover-Schaffens:

Laemmels SyndromEs ist eine  Ironie, dass man in einem Kreativbetrieb immer wieder sich zwischen kreativ und Betrieb entscheiden muss. Ein ungleiches Duell. Aber zwischen Bürokratien und Verlagsalltag bekommt man dann doch manchmal Gelegenheit, etwas Kreatives zu tun. Ich habe ein  Cover gemacht. Zum Roman „Lämmels Syndrom“, der pünktlich am 18.3. zum Indiebookday erscheinen soll. Ja, 2017. Ja, wenn ich weiter dran rummale und die wichtigen Verlagsdinge vernachlässige, dann schaffen wir das nie…  🙂

Wie unabhängig ist Independent eigentlich?

aids-1886383_1280Es gibt Interviewfragen, deren Beantwortung man quasi aus dem Ärmel schüttelt.  So Standards à la „Wie bist du eigentlich auf die Idee gekommen, einen Verlag zu gründen?“ – oder ganz forsch: „Kann man davon leben?“
Und dann kommt so ein renommiertes, alteingesessenes Fantasy-Portal daher und fragt mich Dinge, über die ich wirklich nachdenken musste: „Wie unabhängig ist Independent eigentlich?“ und: „Man bekommt den Eindruck, ihr seid zu wenig Leute für all diese Projekte! Wie schafft ihr das?“
Wenn solche Fragen die Selbstrefelxion anregen, dann hat der Interviewer irgendetwas richtig gemacht. Ralf Steinberg hat also nicht nur für seine FantasyGuide.de-Leserschaft interessante Antworten herausgekitzelt, sondern auch für mich.
Wer an meinem Erkenntnisgewinn teilhaben möchte, dem sei dieses Interview empfohlen:

http://fantasyguide.de/interview-marion-alexa-mueller.html

Fabeleien in den Dresdner Messehallen

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Am 5. und 6. November findet zum fünften Mal die Literaturmesse schriftgut auf dem Messegelände Dresden statt. Mein über alles geliebter Periplaneta Verlag ist nicht nur mit einem Stand vertreten, ich werde dort auch eine „fabelhafte“ Lesung haben:
Am Sonntag (13:00 – 13:30 Uhr) lese ich auf der Bühne 1 ausgewählte Geschichten aus meinem Lesebühnenprogramm “Jedem Tierchen sein Pläsierchen“. Und ja, zum Schluss ist immer einer tot – man weiß nur nicht, wer genau sterben wird und warum. Da werden Schafe zu Bestien und Tintenfische zu Überzeugungstätern. Oder vielleicht auch umgekehrt?!  😉

Von den Organisatoren der Dredner Lesemesse wird ein „einmaliger Mix zwischen Produktschau und interaktiven Erlebnismöglichkeiten rund um das Thema Lesen“ versprochen. Zeitgleich zur schriftgut findet auch die Spielemesse spielraum und die Kunstmesse NEUE ArT statt. Mehr Kultur geht also wirklich nicht.

Du findest mich und den Periplaneta Verlag in der Messehalle 3, Stand D-01. Ich freue mich auf Deinen Besuch!

Messe Öffnungszeiten:
Samstag, 5. November: 10 bis 20 Uhr
Sonntag, 6. November: 10 bis 18 Uhr

MESSE DRESDEN

Messering 6
01067 Dresden

Ab in den Westen!

Marion Alexa Müller -periplaneta

Ich mach mal rüber … und bringe Texte und Fabeleien mit. Am 03.09.16 bin ich um 19.00 Uhr beim „Lachen statt Fernsehen Festival“in Berlin-Charlottenburg zu Gast, zusammen mit Conor Kilkelly (Irish Folk).

„Mit Witz und einer gesunden Portion Sarkasmus berichtet Marion Alexa Müller über das Schicksal von Menschen und anderen Tierchen. Weil sie schon immer fand, dass Tiere die Welt viel besser erklären können, schreibt die Berliner Lesebühnenautorin am allerliebsten Fabeln. In ihren Geschichten wird rebelliert, geliebt, gehasst und manchmal auch gestorben. Das Publikum hat dabei erschreckend viel zu lachen und geht definitiv immer klüger nach Hause.
Conor Kilkelly ist ein junger Singer/Songwriter aus Irland, der ganz wunderbar Gitarre spielt und die musikalische Hälfte des Abends bestreitet.“

Unter dem Motto „Die Besten mal im Westen“ findet vom 28.08. bis zum 08.09.16  das geradezu exzessives Lesefestival statt. 10 Tage lang treten jeweils ein Autor und ein Musiker für zwei Stunden vor die jubelnde Menge (u.a. mit Ahne, Robert Rescue, Dirk Bernemann, Karsten Lampe, Bastian Mayerhofer, Johannes Krätschell, Juston Buße, Roman Schamov, u.v.a. …)
Ich fühle mich sehr geschmeichelt, dass ich auch eingeladen wurde und empfehle, bei diesem exquisiten Line-Up einfach vor der Location zu campen, um ja nichts zu verpassen … (das ganze Programm gibt es HIER)

Bei gutem Wetter finden die Shows übrigens draußen statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

insel-projekt.berlin
Mindener Straße 22
10589 Berlin-Charlottenburg